Bei der onkologischen Bewegungstherapie an Geräten (analog der OTT®) erfolgt die Trainingsplanung (u. a. Festlegung der Trainingsinhalte, Intensitäten) anhand eines nebenwirkungsorientierten Ansatzes, basierend auf dem aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen (Evidenzbasiert). Zu berücksichtigen ist dabei, dass viele Studien entitätsspezifisch durchgeführt wurden und die Aussagen kaum entitätsübergreifend interpretiert werden können. Die OTT® soll aber möglichst allen Krebspatienten als bewegungstherapeutische Behandlung zur Verfügung gestellt werden. Zudem wird in der Regel in der Rehabilitation entitätsübergreifend gearbeitet. D. h. hier klafft aktuell zwischen wissenschaftlicher Evidenz und therapeutischer Praxis eine Lücke. Aus diesem Grund evaluieren wir (Studie unter real-life Bedingungen), in wie weit die Patienten in Abhängigkeit von z. B. Alter, Geschlecht, Entität, Gesundheitszustand von der OTT® profitieren. Zusätzlich werden unerwünschte Zwischenfälle (sog. Adverse Events) beim Training systematisch erfasst und ausgewertet, so dass (sofern erfoderlich) Maßnahmen ergriffen werden können, die das Training sicherer machen.
Programme: Universitätsmedizin Rostock (UMR)
SEEK ID: https://ldh.mediz-rostock.imise.uni-leipzig.de/projects/19
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Organisms: No Organisms specified
NFDI4Health PIs: No PIs for this Project
Project created: 20th Jan 2026
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https://orcid.org/0000-0002-4882-0468